Gästebuch - Neuer Eintrag

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Lieber Hanns !
Ein Dank an die hervorragende Reiseorganisation der Berlinreise vom 9.12 bis 12.12.09. Ich konnte viele Erfahrungen und Einsichten für mich gewinnen.
Besonders Deine Ausführungen zum Thema Afghanistan nach der
Bundestagsbesichtigung haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich
hätte mir mehr Gespräche dieser Art gewünscht. Aber auch so war es eine
erfolgreiche Fahrt. Danke an Deine rechte und linke Hand Fleur sowie die
hervorragende Stadtführerin Annette.

Reinhard Efkemann OV Meiderich

von Reinhard Efkemann am: 13.12.2009


Guten Tag, Herr Pflug!
Gerade habe ich auf www.bundestag.de bei der Wahl des Ausschußvorsitzenden gesehen, daß die SPD-Fraktion Sie wieder in den auswärtigen Ausschuß entsandt hat. Das ist gut - meinen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Arbeit!
Eine Frage dazu: Waren Sie in der vergangenen Legislaturperiode (oder sind es künftig?) auch für Iran zuständig? Als westlichstes hatte ich vor einigen Monaten eine Reise nach Pakistan gesehen. Aber im Duisburger Europa-Arbeitskreis hatten Sie auch schon über Kaukasus-Probleme (Georgien, Abchasien, Süd-Ossetien, Berg-Karabach) referiert. Mir scheint, daß die Haltung der SPD zu Themen dieses Landes (Präsidentenwahl und die darauffolgenden Unruhen, Nuklearanlagen, Kriegsdrohungen gegen das Land) äußerst zurückhaltend ist. Nur deswegen, weil Iraner gegenüber Einflußnahme von außen generell sehr gereizt reagieren? Bei der Sozialistischen Internationalen sehe ich nicht einmal einen 'ordentlichen' Partner im Iran oder im Exil, nur die kurdische Democratic Party of Iranian Kurdistan (PDKI), und selbst die nur als consultative party seit dem XXIII.Kongreß der SI (Athen 2008). Liegt das nur an den heillos zerstrittenen und manchmal sehr sektiererischen Exil-Gruppierungen?
Herzliche Grüße!
Wilfried Haverkamp, Duisburg-Homberg.

von Wilfried Haverkamp am: 25.11.2009

Kommentar:

Sehr geehrter Herr Haverkamp,

vielen Dank für Ihren Eintrag in meinem Gästebuch. Der Iran fällt nicht in meinen Zuständigkeitsbereich, daher kann ich auch keine fundierte Meinung zu Ihrer speziellen Frage über die iranischen Exilgruppierungen abgeben. In unserer Fraktion beschäftigt sich momentan vor allem mein Kollege Rolf Mützenich mit dem Iran.
In der Tat warnt die SPD davor, sich in einen Mechanismus der Konfrontation mit Iran zu begeben. Generell setzen wir auf eine Fortsetzung des Dialogs mit Teheran. Falls der Iran jedoch weiterhin die Forderungen der internationalen Gemeinschaft ignoriert, befürworten wir eine Verschärfung der Sanktionen.

Mit den besten Grüßen aus Berlin
Ihr Johannes Pflug


Lieber Hans,

ich gratuliere Dir ganz herzlich zu Deinem herausragenden Wahlergebnis von 47,6 %.

Damit bist Du vielleicht der stärkste Direktkandidat der SDP bundesweit. Gute Arbeit und die richtigen Themen zahlen sich eben aus. Jetzt in der Opposition wird das noch viel wichtiger.

Schöne Grüße

Dein Ski-Spezi

Joachim Dodd

von Joachim Dodd am: 28.09.2009


Lieber Herr Pflug,
Im Deutschland ein moderne geselschaft und integration zu bekämpfen muss die SPD die Aleviten mehr unterstutzen damit die sunniten sich besser hier anzupassen stadtdessen die sich nach arabische lebensstill in Europa aufbereiten.

von Temha am: 11.09.2009

Kommentar:

Sehr geehrter Leser,

vielen Dank für Ihren Eintrag auf meiner Webseite. Ich habe mehrfach bei Veranstaltungen der Aleviten in meinem Wahlkreis Duisburg gesprochen und begrüße sehr ihr soziales Engagement in Duisburg.

Ich spreche mich klar für die Gleichberechtigung der Religionen aus und stehe dem Dialog mit den Aleviten und Sunniten jederzeit offen gegenüber.

Mit den besten Grüßen aus Berlin
Ihr Johannes Pflug


google google

von Alfonzo am: 27.06.2009, Homepage: google.com


Hallo Herr Pflug,
möchte Ihnen nur mitteilen, dass die Gruppe "Dietrich Schoch" aus Duisburg-Hochheide heil aus Berlin zurückgekehrt ist.
Wegen eines speziellen Berichts im Ev. Gemeindebrief zur Berlinfahrt habe ich heute Ihre Webseite angeschaut und diese Antwortmöglichkeit gefunden....
Nochmals vielen Dank für Ihre Einladung sowie die interessanten Einblicke in Ihre vielfältigen Arbeitsbereiche! Ich wusste nicht, dass Sie über die Bundesangelegenheiten hinaus politische Aufgaben in der EU und auch im asiatischen Raum wahrnehmen. Weiterhin viel Erfolg.

Mit besten Wünschen grüßt Sie
i. V. Hetty Kemmerich

von Hetty Kemmerich am: 22.06.2009, Homepage: www.sagt-was-ich-gestehen-soll.de


Lieber Hans,
herzlichen Dank für "Rumpelstilzchen lebt", eine Geschichte, die sehr deutlich die Finanzkrise und ihre Verursacher darstellt. Hoffentlich werden staatlicherseits die richtigen Schlüsse gezogen - was ich nach den bisherigen Äußerungen fast bezweifele.
Mit freundlichem Gruß
Horst

von Klak, Horst-Georg am: 03.12.2008


Lieber Hans,

aufgrund der Ereignisse in der Weltwirtschaft, macht in der SPD derzeit ein altes Schlagwort wieder die Runde:
Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren

Wenn letzteres durch staatliche Maßnahmen im Interesse des Gemeinwohls in den letzten Tagen (Hypo Real Estate) oder letzten Wochen (IKB) notwendig war, so muss die Politik, insbesondere die SPD,
dem Bürger diese Maßnahmen ausführlich und überzeugend erklären.

Der Bürger hat in den letzten Jahren aufgrund gesetzlicher Regelungen, wie z. B. der Abschaffung der Pendlerpauschale oder der Erhöhung der Mehrwertsteuer, aber auch durch die Kürzung sozialer Leistungen und Reduzierung öffentlicher Angebote, seinen Beitrag für ein solides, zukunftsfähiges Wirtschafts- und Finanzsystem geleistet.

Nun hat er m. E. gegenüber der Politik einen Anspruch darauf, dass dieses auch zukünftig, insbesondere zu (sozial)- verträglichen Rahmenbedingungen Bestand hat.

Transparenz an den Finanzmärkten, Vorsorgezwänge (= Risiko-
management) in den Kreditinstituten und mehr persönliche Haftung der Bank-Manager sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.

(Volks)-wirtschaftlich betrachtet sollte man sich heute auch noch einmal auf das besinnen, was der sog. Club of Rome schon vor ca. 20 Jahren als Grenzen des Wachstums bezeichnet hat.

Ein herzliches Glückauf + solidarischer Gruß aus Duisburg

Rolf Keuchel
Mitglied der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz/Banken des
ASJ -Landesvorstandes NRW

von Rolf Keuchel am: 02.10.2008


Lieber Hans Pflug,

"Zitronen statt Millionen" ist ja ein schön zu lesender Artikel, der auch erklärt, wie das alles gekommen ist.
Was ich allerdings vermisse, ist eine klare sozialdemokratische Aussage, wie man solche kapitalen Fehlentwicklungen in den Griff zu kriegen versucht - zumindest versuchen sollte ...

Ich habe ja sogar noch das alte blaue Parteibuch mit dem Godesberger Programm drin, ich bin als JuSo aufgewachsen mit der Forderung nach Kontrolle der Bankenmacht - angesichts der heutigen Situation frage ich doch leicht anzüglich grinsend, ob wir Genossen damals alle so dämlich waren, dass von diesen Forderungen und Erkenntnissen in der SPD heute gar nichts mehr übrig geblieben ist?

Spätestens seit Schröder und dem Durchbruch des neoliberalen Denkens in der Partei steht von Kontrolle der Banken, Sozialverpflichtung, Ethik des Bankwesens, ... kein Wort mehr in Programmen, keine Forderung mehr in den Sonntagsreden, allenfalls mal ein Hinweis auf die "böse" Globalisierung oder Heuschrecken, der das alles "geschuldet sei".

Warum sollte dieser wichtige Staat Deutschland, warum sollte nicht auch die EU - auch diese Globalisierung mit beeinflussen, Fixpunkte setzen, "in Richtungen lenken" können? Haben wir seitens der Politik jeden Anspruch aufgegeben, die Wirtschaft auf ihre Verantwortung gegenüber den demokratischen Staatswesen zu verpflichten? Ich denke schon, dass auch EU-Staaten wie Frankreich das anders sehen...

Mich interessiert aktuell nicht, was die Amerikanischen Steuerzahler für ihre 700 Mia. Dollar bekommen (vermutlich nix außer Schulden), aber mich interessiert durchaus, was wir deutschen Steuerzahler an Mitspracherecht und Verfügungsgewalt erhalten im Gegenzug für die Millarden, die hier als Luftnummern verspekuliert wurden und die mit unseren Steuergeldern ausgeglichen werden. Wenn es den Banken doch immer um Kapital geht - wieviel Prozent Mitsprache werden das, die wir da nun "kaufen", verglichen mit den Aktionären?.

Ein bisschen "Bankenaufsicht verschärfen" - das ist angesichts der Summen doch wohl ein wenig mager!

Mit solidarischem Gruß!
Werner

von Werner Pöhling am: 29.09.2008


Hallo Hans,
ich schliesse mich inhaltlich voll der Meinung von Klaus Hasselbach an.
Tolles Vorwort.
Glückauf
Georg Berner

von Georg Berner am: 11.07.2008


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